Fussball: HSV I. gewinnt zweites Vorbereitungsspiel

4. März 2010

Nach fünf Niederlagen in Folge konnte die erste Vertretung des HSV endlich wieder einmal den Rasen als Sieger verlassen, wenn auch der Gegner nicht als Maßstab für die kommenden Partien gilt. Gegen den derzeit sechsten der ersten Kreisklasse, den VfB Saxonia Halsbrücke II, setzte sich der HSV am Ende sicher mit 3:1 durch, ohne allerdings restlos zu überzeugen.

Erneut drehte sich das Spielerkarussell, da S. Bzyl, Th. Hetke, A. Laugwitz und L. Schützenmeister ganz fehlten und einige Spieler leicht angeschlagen oder noch ohne eine einzige absolvierte Trainingseinheit aufliefen. So halfen gleich vier Spieler der zweiten Mannschaft aus, Dank gilt diesen für deren Bereitschaft und großen Einsatz! Zwar bemühten sich die in Grün spielenden Gäste von Beginn an, eine gute Partie zu zeigen, aber das fehlende Selbstbewusstsein und die noch nicht wieder gewonnene Spielsicherheit verhinderten immer wieder Erfolg versprechende Aktionen. Trotz leichter optischer Überlegenheit erspielte sich das von R. Fleischer und F. Noack betreute Team erst in der 27. Minute eine erste gute Möglichkeit, doch der zu kleine E. Fischer verfehlte per Kopf eine klasse herein geschlagene Ecke von P. Raupach äußerst knapp. Zehn Minuten später ging der HSV in Führung, da M. Dönicke einen ansehnlichen Spielzug über M. Nöbel und P. Raupach per Kopf erfolgreich abschloss. T. Heber hatte dazu kurz vor der Pause viel Pech, als sein Freistoß nur an den Pfosten klatschte.So blieb es nach dem ersten Durchgang bei der knappen Führung der Grünen. Dabei konnte das Trainerduo endlich wieder eine richtige Einstellung registrieren, aber zu ungenaues Passspiel, riesige Probleme im Spielaufbau und taktische Ungereimtheiten standen einem besseren Spiel und einer höheren Führung im Wege.

Die zweite Hälfte begannen die Kicker des VfB sehr druckvoll und offensiv, aber T. Lehnert mit einigen guten Paraden und das Auslassen guter Gelegenheiten ließen den HSV weiter in Führung liegen. In der 61. Minute startete M. Dönicke ein tolles Solo, ließ dabei einige Gegner und den Torwart stehen und schaffte das sicherlich schmeichelhafte 0:2. Erst mit der sicheren Führung konnte der Kreisligist etwas befreiter aufspielen und bestimmte nun endlich die Partie. Nachdem T. Lehnert in der 77. Minute klasse parierte, startete C. Schuster den Gegenzug, bediente mit einem weiten Pass F. Dehmel und dieser traf zur Vorentscheidung. Nachdem drei Minuten später C. Schuster nach einem Solo am Schlussmann scheiterte, drückte der Gastgeber nochmals auf den Anschlusstreffer. Da die HSV-Innenverteidigung viel zu offensiv agierte, fiel der 1:3 Endstand in Minute 86. 

Zumindest spürten die HSV-Kicker nach dem Abpfiff ein fast schon verloren geglaubtes Gefühl – das des Sieges. Besonders schön anzusehen war für den Betrachter, dass die Grünen bis zum Schluss als ein Team auftraten, wenn auch vieles noch einer großen Verbesserung bedarf!

Team HSV: T. Lehnert – Ph. Appermann, K. Böttcher, F. Dehmel, M. Dönicke, E. Fischer, D. Heber, T. Heber, M. Nöbel, P. Raupach, S. Schönberg, M. Schubert, P. Schubert, C. Schuster, M. Schwabe

Tore:  0:1 M. Dönicke (P. Raupach) [37.], 0:2 M. Dönicke (-) [61.], 0:3 F. Dehmel (C. Schuster) [78.], 1:3 [86.]

Fussball: HSV I. startet mit herber Klatsche ins Jahr 2010

20. Februar 2010

Die erste Mannschaft des Hetzdorfer SV hat in ihrem ersten Vorbereitungsspiel gegen den GFC Rauschwalde auf der Freiberger Kunstrasenanlage eine herbe Klatsche bezogen. Das Görlitzer Kreisligateam des ehemaligen Hetzdorfers M. Thomas konnte sich am Ende klar und eindeutig mit 6:2 durchsetzen!

Nach wenigen Trainingseinheiten, derzeit unter fast unmöglichen Platzbedingungen und einer kritikwürdigen Trainingsbeteiligung, erhielt der HSV im Vergleich mit den Ostsachsen eine erste Standortbestimmung, die allerdings am Ende ziemlich deprimierend ausfiel.

Nach zehnminütigem ausgeglichenem Spiel ohne große Möglichkeiten auf beiden Seiten setzte sich Hetzdorfs Torjäger Th. Hetke erstmals überzeugend in Szene, spielte sich bis zur rechten Strafraumgrenze toll durch und passte zum Elfmeterpunkt, aber A. Laugwitz verzog knapp. Auch in der Folgezeit konnten einige gute spielerische Aktionen der Grünen durchaus gefallen, nur sprang wieder einmal nichts Zählbares dabei heraus. Als P. Raupach in der 18. Minute ein Rettungsversuch vor dem eigenen Strafraum misslang, bedankte sich sein Gegenüber mit einem satten Flachschuss ins rechte Eck zum 0:1. Nur Sekunden später wurde dem „Heimteam“ nach klarem Foul an Th. Hetke ein Strafstoß versagt. Bis zur 30. Minute bekamen die Görlitzer immer mehr Oberwasser und erspielten sich mit der Führung im Rücken einige gute Möglichkeiten, die aber durch T. Lehnert entschärft wurden oder knapp am Kasten vorbei gingen. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Hetzdorfer wieder besser in die Partie, oftmals fehlte allerdings der entscheidende genaue Pass für den Erfolg. Nach einem guten, aber gehaltenen Freistoß von T. Heber und einem Lattenknaller der Gäste erzielte M. Dönicke überlegt nach einem Traumpass von T. Heber den nun nicht unverdienten Ausgleich. Nachdem A. Laugwitz eine äußerst gefährliche Ecke trat, aber gleich drei Hetzdorfer die Kugel verfehlten, konterten die Gäste nochmals gefährlichen, schafften aber nicht die erneute Führung.

Mit dem 1:1 Halbzeitstand konnte Trainer R. Fleischer durchaus zufrieden sein, zeigten seine Schützlinge doch im ersten Durchgang eine ansprechende und kämpferisch überzeugende Leistung nach der bisherigen zum Teil chaotischen Trainingsphase.

Bereits in der zweiten Minute nach dem Wiederanpfiff sprang T. Lehnert an einem Schuss vorbei, die Gäste gingen erneut in Führung. Danach drückten die Görlitzer auf die Vorentscheidung, die Hintermannschaft des HSV wankte, hielt aber noch stand, zumal Hetzdorfs Schlussmann einige klasse Reaktionen zeigte! Mit einer tollen Einzelleistung konnte D. Heber mit einem satten Schuss an die Lattenunterkante in Minute 62 nochmals ausgleichen, aber bereits im Gegenzug fiel das 2:3. Wieder war das defensive Spiel des HSV dabei erschreckend! Nachdem F. Dehmel in der 67. Minute leichtfertig einen Ball verlor und der GFC auf 2:4 erhöhte, war die Partie für das R. Fleischer-Team gelaufen. Einige Spieler schienen kräftemäßig am Ende und der Wille und Glaube an eine Wende war nicht mehr erkennbar. Unter kräftiger Mithilfe des HSV schafften die Gäste sogar noch das 2:5 und 2:6. Eine tolle Geste zeigte in der 72. Minute M. Thomas, da er nochmals das grüne Trikot des HSV überzog und die restlichen Minuten in seinem ehemaligen Team spielte!

Am Ende blieb mehr Enttäuschung als Hoffnung auf eine bessere Rückrunde übrig, zumal die ehemalige Stärke, das Abwehrverhalten, völlig indiskutabel war. Nach der Verletzung von M. Schwabe im zweiten Durchgang bleibt weiterhin der vorhandene Kader ein Fragezeichen, stehen dem ersten Team selbst ohne Ausfälle zu wenige Kicker zur Verfügung…!

Team HSV:   T. Lehnert – F. Dehmel, D. Heber, M. Schwabe (72. Min. M. Thomas), L. Schützenmeister – E. Fischer (46. Min. M. Nöbel) – T. Heber, A. Laugwitz, P. Raupach (46. Min. M. Schubert) – M. Dönicke, Th. Hetke

Team Rauschwalde: M. Preuß, S. Klay, D. Gründer, E. Müller, T. Hintersatz, C. Preuß, M. Wohlgemuth, R. Boden, T. Miedek, M. Heinsch, M. Thomas - Eingewechselt: D. Straube, S. Exner, A. Hensold

Tore: 0:1 M. Heinsch [18.], 1:1 M. Dönicke (T. Heber) [38.], 1:2 M. Wohlgemuth [47.], 2:2 D. Heber (-) [62.], 2:3 M. Wohlgemuth [63.], 2:4 T. Miedek [67.],  2:5 R. Boden [75.], 2:6 A. Hensold [89.]

Fussball: HSV überrascht – aber scheidet unglücklich aus

16. Januar 2010

Das Hallenteam des Hetzdorfer SV konnte in der 2. Vorrunden-Qualifikation überzeugen und zeigte nach den letzten niveaulosen und indiskutablen Spielen des Jahres 2009 neue Lust am Leder.

In ihrem ersten Vorrundenspiel bezwangen die Spieler des Trainerduos R. Fleischer und F. Noack den ersten Kreisligisten überraschend, aber völlig verdient und souverän mit 4:1. Im Kreispokal gegen dieses Team noch unglücklich unterlegen, spielten die Grünen trotz schnellem Rückstand eine klasse Partie, technisch und taktisch anschaulich und konnten die Treffer zumeist nach großen Paraden von Keeper T. Lehnert durch klasse Einzelleistungen (Th. Hetke und C. Schuster) per Konter erzielen.

Die zweite Partie war ein Auftritt der Superlative, der von allen Fangruppen mit Applaus und Wohlwollen aufgenommen wurde. 8:0 gegen einen ersten Kreisligisten – wenn dieser auch nicht in Bestbesetzung antrat – muss erst einmal gewonnen werden! Hier stimmte einfach alles, der HSV zeigte Fußball zum Genießen!(Wann gab es das zuletzt?) Erneut Th. Hetke (2) und C. Schuster (3) waren überragend, selbst Keeper T. Lehnert konnte sich mit einem satten Fernschuss in die Torjägerliste eintragen.

Im dritten Auftritt des HSV gab es die erste Pleite für die Hetzdorfer, die dem am Ende verlustpunktfreien klaren Turniersieger zwar das schwerste Spiel aufzwangen, aber trotzdem unverdient und mehr als unglücklich unterlagen. Nach der schnellen Führung durch Th. Hetke unterliefen ausgerechnet dem bis dahin endlich wieder einmal überzeugenden C. Schuster zwei Fehler, die zum 1:2 führten. Trotz drückender Überlegenheit und klarster Chancen (Th. Hetke) gelang dem HSV kein Treffer mehr, nur ein Tor hätte am Ende zum Weiterkommen gereicht!

Völlig indiskutabel traten die Kicker des HSV im Vergleich mit dem TSV 1888 Falkenau auf, hier verlor man nicht nur hoch, sondern machte auch das bisherige gute Torverhältnis zunichte. Mit dem 0:8 zeigten die Hetzdorfer leider wieder ihr Gesicht der letzten Punktspiele, plötzlich stimmte nichts mehr, Zuordnung, Taktik, Kampfgeist, Zusammenhalt und Spielfreude waren abhanden gekommen.

Im letzten Auftritt gegen Langenau gewannen zwar die Grünen wieder, doch richtig überzeugen konnten sie nicht mehr. Nachdem Keeper L. Lehnert im Spiel gegen Falkenau verletzungsbedingt ausschied, musste C. Schuster in den Kasten und fehlte dementsprechend im Spiel nach vorne. Th. Hetke sicherte mit drei Treffern nahezu alleine den Sieg, der am Ende allerdings leider nichts mehr einbrachte.

Mit dem dritten Platz überraschte der HSV die Konkurrenz völlig und trug vor allem spielerisch zu einigen klasse Partien bei. Die unerwartete Qualifikation blieb aber aus, da nach zwei super Auftritten die Taktik nicht mehr umgesetzt werden konnte und im Spiel gegen Eppendorf der entscheidende Treffer fehlte. Für die bevorstehenden Spiele der Rückrunde sollte dieser Hallenauftritt Mut machen, der zeigte, dass die HSV-Kicker durchaus Fußball spielen können, wenn Einstellung, Teamgeist und mannschaftliche Geschlossenheit stimmen…

Vorrunde 2 - Endstand:

1. SV Eppendorf                    15 Punkte   18:  8 Tore   +10

2. TSV 1888 Falkenau             9 Punkte   23:13 Tore  +10

3. Hetzdorfer SV                       9 Punkte   17:13 Tore   + 4

4. TSV 1875 Großwaltersdorf  6 Punkte   20:16 Tore  + 4

5. SV Fortuna Langenau II.       4 Punkte   12:18 Tore   - 6

6. SSV 91 Brand-Erbisdorf        1 Punkt      8:31 Tore  - 23

Spiele des HSV:

HSV – Großwaltersdorf: 4:1 (0:1, 1:1 Th. Hetke, 2:1 A. Laugwitz,  3:1 T. Heber, 4:1 C. Schuster)

HSV – Brand-Erbisdorf: 8:0 (1.0 Th. Hetke, 2:0 C. Schuster, 3:0 M. Schwabe, 4:0 Th. Hetke, 5:0 T. Heber, 6:0 C. Schuster, 7:0 T. Lehnert, 8:0 C. Schuster)

HSV – Eppendorf: 1:2 (1:0 Th. Hetke, 1:1, 1:2)

HSV – Falkenau: 0:8

HSV – Langenau: 4:2 (1:0 Th. Hetke, 1:1, 2:1 Th. Hetke, 3:1 Th. Hetke, 3:2, 4:2 P. Raupach)

Team HSV:  T. Lehnert (1) – E. Fischer, T. Heber (2), Th. Hetke (7), A. Laugwitz (1), P. Raupach (1), C. Schuster (4), L. Schützenmeister, M. Schwabe (1)

Verein: Adventszeit und Jahreswechsel

5. Dezember 2009


Der Hetzdorfer SV 1990 e.V. wünscht allen Sportfreunden, Sportinteressierten und Sponsoren eine schöne Adventszeit, ruhige und besinnliche Weichnachtstage im Kreise der Familie sowie einen reibungslosen Wechsel in das Jahr 2010, welches hoffentlich von privaten als auch sportlichen Erfolgen geprägt sein wird.

Fussball: HSV I. weiter im tiefen Fall

29. November 2009

Eigentlich hatte die zweite Vertretung im Vorspiel alles richtig vorgemacht und am Ende einen verdienten 4:2 Auswärtssieg geholt. Doch was die erste Mannschaft dann im Anschluss bot, war teilweise nur peinlich und zum Teil nicht mehr anzuschauen. Nach drei vorangegangenen Niederlagen erwartete jeder eine Reaktion, um die derzeitige Misere zu beenden, stattdessen zeigten die in Grün „spielenden“ Gäste die nächste Steigerungsstufe von Antifußball.

Nachdem die ersten Minuten relativ ruhig von beiden Teams bestritten wurden, musste sich T. Lehnert in Minute sieben erstmals strecken, um die Führung der Gastgeber zu vereiteln. Kurze Zeit später kam auch das R. Fleischer-Team zu seiner ersten gefährlichen Aktion, doch E. Fischer traute sich nach starkem Zuspiel von Th. Hetke nicht, ins leere Tor zu schießen und passte stattdessen ins Niemandsland. Kurz danach konnte ein Freistoß auf der Gegenseite gerade noch abgeblockt werden. In der 18. Minute verpasste Ph. Appermann in aussichtsreicher Position die Führung, zuvor wurde ein Schuss von E. Fischer rechtzeitig abgewehrt. L. Schützenmeister in der 20. Minute und R. Heutehaus in der 25. Minute retteten jeweils mit teils artistischen Einlagen auf der Linie das 0:0. Zwar konnten einige Minuten später noch einmal S. Schönberg, nach einem Th. Hetke Zuspiel, und E. Fischer per Kopf nach einer Ph. Appermann Flanke etwas Gefahr heraufbeschwören, aber der HSV war zu diesem Zeitpunkt längst in zahlreichen Aktionen Statist oder nur zweiter Sieger. Nach einigen missglückten Fernschüssen der Platzbesitzer und guten Reaktionen des Gästeschlussmannes fiel noch vor der Pause folgerichtig das 1:0, da gleich drei Lindaer völlig übersehen wurden und einer sich die Chance nicht entgehen ließ.Somit ging es mit einer verdienten Führung des SV Linda in die Halbzeit, die Gastgeber spielten nicht gut, aber ihnen merkte man über die gesamte Spielzeit an, dass sie gewinnen wollten! Die Gäste-Elf begann die Partie mit der Absicht, einfach nur schön zu spielen, was kurzzeitig wenigstens in Ansätzen gelang. Nach nur wenigen Minuten der Pause saß das Trainerduo R. Fleischer und F. Noack bereits wieder auf der Bank und hoffte, dass die „Mannschaft“ unter sich die gezeigte „Leistung“ auswertete.

Nach dem Wiederanpfiff schien in die Reihen der Grünen plötzlich die Lust, die Entschlossenheit und der Siegeswille zurückgekehrt zu sein, jetzt bestimmte man klar die Partie und zeigte Ansätze von Fußball. Doch nachdem die besten Möglichkeiten durch E. Fischer nach einem Eckball von C. Schuster mit der Verlängerung von Th. Hetke und ein C. Schuster-Freistoß ungenutzt blieben, bekamen die kämpferisch viel stärker agierenden Gastgeber das Spiel wieder in den Griff und verzeichneten ihrerseits zahlreiche gute Möglichkeiten, wobei Schlussmann T. Lehnert, die Latte und das Unvermögen der Lindaer maßgeblich dazu beitrugen, dass es lange nur 1:0 stand. Ab Mitte des zweiten Durchganges fielen die Gäste meist nur noch durch verbale Entgleisungen untereinander auf, einige Hetzdorfer Akteure hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt scheinbar schon abgehakt. Als in der 84. Minuten der diesmal überzeugende Referee ein Foulspiel von Linda vor einem erfolgreichen Torschuss gesehen haben wollte, hatte der HSV noch Glück. Vier Minuten später fiel das viel umjubelte 2:0, wobei die Gastgeber das Resultat in den Schlussminuten noch hätten eindeutiger gestalten können. Der Schlusspfiff war wie eine Erlösung für den HSV, der wieder einmal eine erschreckende Leistung bot.

Wo ist das Wir geblieben? Was ist aus dem Team der ersten Spiele nur geworden? Statt als Einheit aufzutreten, gemeinsam den derzeitigen Negativtrend zu beenden, agiert jeder für sich, sind einige Spieler völlig von der Rolle oder zeichnen sich mehr durch Unbeherrschtheiten aus. Ein Beobachter des Spieles brachte es mit seiner Einschätzung genau auf den Punkt: Der HSV agiert ohne Seele!Wenn in den letzten Spielen schon der Fußballgott kein Hetzdorfer war, so ist es vielleicht der Wettergott, der mithilft, dass die erste Mannschaft des HSV dieses Jahr nicht mehr antreten muss, denn bei den noch ausstehenden Vergleichen mit Oberschöna und in Falkenau wird solch eine Leistung zum Debakel! 

Team HSV I.: T. Lehnert – M. Gernetzky (65. Min. M. Schubert), R. Heutehaus, L. Schützenmeister, M. Schwabe – Ph. Appermann, T. Heber, S. Schönberg – E. Fischer, C. Schuster, Th. Hetke

Tore:  1:0 [42.], 2:0 [85.]